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Der Serval -
Lebensraum
Er ist ein typischer Savannenbewohner, lebt aber auch in Hochmooren und Bambuswäldern. Allzu trockene Gebiete meidet er.
Fellzeichnung
Der Serval hat ein normalerweise schwarzgepunktetes beiges Fell. Es
gibt aber eine Ausnahme: Im Hochlandgebiet Ostafrikas und in den Aberdare-
Lebensweise
Der Serval kann ausgezeichnet schwimmen und klettern, verbringt aber den
größten Teil seines Lebens auf der Erde.
Jungenaufzucht
Jungenaufzucht ist Sache der Weibchen. Zweieinhalb Monate nach der
Paarung -
Das
Servalmännchen trägt zur Aufzucht der Jungen in keiner Weise bei. Wie bei den Katzen
allgemein üblich, sind ihm Vaterpflichten völlig fremd. Das Servalweibchen hat deshalb
viel zu tun, um die rasch heranwachsenden Jungen zuerst ausreichend mit Muttermilch,
später mit fester Nahrung zu versorgen. Eine Studie über die Lebensweise der Servale
im Ngorongoro-
Jagdverhalten
Bei seinen Streifzügen legt der Serval drei bis vier Kilometer zurück.
Der Serval bevorzugt zur Jagt die Dämmerungsstunden am Morgen und am Abend. Zur potentiellen
Beute gehören Nagetiere, Vögel, Frösche, Schlangen und ähnliches. Dabei achtet er
mit seinem sehr guten Gehör auf jedes noch so leises Geräusch (man beachte die sehr
großen Ohren) und springt in hohem Bogen auf die Beute oder „angelt“ sie sich aus
ihren Bauen. Der Serval schlägt seine Beute zuerst KO, bevor er sie mit einem Biss
tötet.
Gefahr durch Mensch und Hund
Servale scheinen zwar ziemlich anpassungsfähige Raubkatzen zu sein, die sich selbst in vom Menschen veränderter Umgebung zurechtfinden können. Zu schaffen macht ihnen im Umfeld des Menschen jedoch regelmäßig dessen «treuer Freund», der Haushund. Zwar setzen sich Servale tapfer zur Wehr,
wenn sie in die Enge getrieben werden. Sie besitzen aber nicht die Kraft etwa eines Karakals oder anderer mittelgroßer Katzen, die gedrungener gebaut sind, und stellen deshalb für ein Rudel hungriger Hunde eine eher leichte Beute dar. Dies ist der Grund, weshalb der Serval meistens ziemlich rasch aus Gebieten verschwindet, die vom Menschen besiedelt werden. Die rasche Ausweitung der anwachsenden afrikanischen Bevölkerung bewirkt deshalb, dass der Serval immer weiter zurückgedrängt wird.
In einigen Teilen Afrikas bejagt der Mensch den Serval im Übrigen von alters her seines Fleischs wegen, das sehr gut schmecken soll. Auch findet sein Fell bei der Herstellung von Umhängen für Stammeshäuptlinge Verwendung. Diese traditionellen Formen der Bejagung stellten für den Serval jedoch zu keiner Zeit eine ernsthafte Gefahr dar, da sie nie gezielt und im Übermaß erfolgten. Glücklicherweise war das Fell des Servales, seiner minderen Qualität wegen, auch im internationalen Fellhandel nie so sehr gefragt wie wie das der anderen gefleckten Katzen. Somit sieht die Zukunft des Servales gar nicht allzu düster aus. Gelingt es, diese hübsche Raubkatze weiterhin vor übermäßiger Bejagung zu bewahren, was besonders in den groß flächigen Nationalparks Afrikas eigentlich möglich sein sollte, so darf man zu Recht hoffen, dass sie auch in ferner Zukunft noch durch die Hochgrasfluren Afrikas pirschen und die Maulwurfsratten überlisten wird.
Wissenswertes / Sonstiges
Der Serval hat im Vergleich zu anderen Katzen und in Relation zu seiner Körpergröße die größten Ohren.
Diese Informationen wurden uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von: www.servalkatze.de
